Jungfernflüge 2016 und 2017

Die neuesten zuerst...                                                                                                               Frühere Jungfernflüge sind im Archiv...

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06. Juni 2017: Vor Jürgen erreicht uns sein Erstflugbericht über die "Sahale"

Hier kommt sein Bericht:

Sahale – freundliche Übernahme

Gerd hat mir bereits im letzten Jahr die Sahale angeboten und ich habe prompt zugeschlagen. Ein ausführlicher Bericht zu dem Modell ist auch auf seiner Homepage zu finden -  www.elektromodellflug.de .

Leider bin ich im letzten Jahr nicht mehr dazu gekommen das Modell in die Luft zu bringen, dafür nun aber zum Saisonstart 2017.

Aufbau war vollständig erledigt da ich das Modell inkl. aller Innereien übernommen habe. Es mußte nur ein neuer Empfänger installiert werden, ebenso habe ich das Modell wieder mit dem IISI- System ausgestattet. Es kommt hier ein 50A Stromsensor und das Vario Modul, welches ich auch in meinem Ellipsoiden nutze, zum Einsatz.

Erstflug:

Ein schöner sonniger Tag auf dem FMC- Lübeck Gelände, ohne Wind, was ja schon selten genug vorkommt im Norden. Erstwerfer war Klaus Dieter.

Das Modell ist ordentlich motorisiert und zog somit gut in den Ersten Flug unter meiner Regie. Ich habe einige Runden gedreht und habe dort bereits festgestellt dass das Model mit seinen 2,5m Spannweite und dem ausgefallenem Flügeldesign sehr gut zu beherrschen ist und zu dem auch extrem gut sichtbar.

Die erste  Landung brachte aber so einige Probleme mit sich, ich wollte den Butterfly einsetzen doch das Modell zog dabei ständig nach oben. Somit hat die erste Landung insgesamt 4 Anflüge gebraucht und ich bin komplett ohne „Bremse“ reingekommen. Der Check im Nachgang hat gezeigt, dass ich bei der Programmierung des Butterfly leider den Ruderweg für das Höhenruder in die falsche Richtung programmiert habe. Diesen somit kurz invertiert und nochmals in die Luft, die 2. Landung war schon fast perfekt.

Zwischenzeiltich sind einige Flüge absolviert.

Steigrate mit Motor liegt gerne zwischen 10 und 20 m/s. Stromaufnahme dann bei ca. 30A bis 35A.

Hier ein Vario- Diagramm: Das Modell geht auch in der Thermik gut, Zeitfenster 16:50 Minuten bis 19:20 Minuten.

Starthöhe 150m Endhöhe 260m

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01. Juni 2017: Von Gerd erreicht uns ein Erstflugbericht seines neuen Vikos-E-01...

Er schreibt uns dazu:

VIKOS-E F3F

Thommy flog mir den Vikos-E F3F in der in Teck 2016 vor und der „musshabenwill“ Effekt war geweckt. Nach der Begutachtung fiel auf, der Vikos-E F3F ist sowas von sauber verarbeitet. Kleinste Nähte, geringste Spaltmaße, eine messerscharfe Endkannte und satt passenden Vierkant-Flächenverbinder … kurz, hier stimmt das Preis-Leistungsverhältnis! Die Spaltmaße der Ruder waren derart klein, dass beim Erstflug und Sonnenstrahlung die Klappen am Rumpf leicht klemmten – eben thermische Ausdehnung, was ich im kühlen Keller nie hatte! Das Finish war von mir ein Vorschlag, was gut umgesetzt wurde.

Dem Vikos-E F3F merkt man die Gene eines F3F Modells an. Er ist nach meinem Empfinden ein durch und durch optimierter F3F Segler, mit dem „Kompromiss“ keines Besenstielrumpfes. Er spricht schon bei schwacher Thermik hervorragend an und sich dazu eng kreisen lässt. Strecke ist auch kein Problem weil das Profil bei tollem Gleitwinkel einen enormen Speed zulässt. Der Vikos-E F3F ist in der Ebene wie auch am Hang gut einsetzbar (Teck erprobt). Profilbedingt sind diese Modelle sowohl zahm als auch sehr zügig (bis extrem dynamisch) zu fliegen. Auf Klappen spricht er feinfühlig an. Kurz … er entspricht voll und ganz meiner Erwartungshaltung an einem ~3m Modell und ist z.Zt. mein Lieblings-Immerdabei-Flugmodell! 

Die Elektroversion verwendet im Prinzip den gleichen schlanken Rumpf, nur wenige Millimeter dicker, wie der Segler und trotzdem lässt sich bei intelligenter Komponentenwahl und -Platzierung ein Powerantrieb bis zu einem (wer möchte) 6S einbauen, der für Steigen weit jenseits der 30m/s ermöglicht. Ich habe mich für einen 4s-Powerantrieb entschieden der bis zu 20m/s Steigen erreicht. Damit ist er leicht und dynamisch zu fliegen mit einem Gesamtgewicht von deutlich unter 2,5kg. Die Landung ist dank des extrem möglichen Klappenausschlages kein Problem.

In meinem Vikos-E F3F treibt ein Leomotion L3025/3650-6,7:1 über einen 90A-YGE Steller eine GM 16x10 an. Der Strom pendelt sich <50 Ampere ein. Es hätte auch der kleinere YGE Steller genügt nur bei dem 90 A war mir die stärkere BEC (bis 8 A / 18 A) wichtig!

Als Telemetrie verwende ich den bewährten UniSensE von SM, der mir alle relevanten Motor- und Variodaten liefert. Ich habe zusätzlich den Gas-Eingang des UniSensE genutzt um beim Motorsteigen kein Variosignal „Steigen“ zu erhalten … tolles Future! Wer möchte hat die Möglichkeit, den Vikos-E F3F bis zu 1,2kg auf zu ballastieren.

Technische Daten:
Spannweite: 290 cm
Rumpflänge: 151 cm
Profil: HN 947
Fluggewicht: 2450 g
SP: um die 94 mm
Empfänger: Jeti R9
Flächenservos: 4 x DS189
V-Ltw.-Servos: MKS 6110HV
Motor: Leomotion L3025/3650-6,7:1
Steller: YGE 90A LV
LiPo: SLS APL-V2 4s-2200 mAh/45C
Prop: GM 16x10 / 32 mm

Lieferumfang:
Vollcarbonflächen mit Flächenschutztaschen
Carbonrumpf, vorne 2.4 GHz friendly dank Aramid
Steckbares 2 teiliges V-Leitwerk
Ruder-Anlenkhebel fertig eingeharzt
Kleinteile, GFK-Abdeckungen und Bauanleitung
Kaufpreis: 1090,-€

Ein ausführlicher Bericht (mit weiteren Bildern) auf meiner Homepage: www.elektromodellflug.de

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28. Mai 2017: Gunnar stellt seine neue Belanca vor...

hier die Daten:

Erstflug am 28.05.2017
Empfänger: Muliplex MLink
Empfängerakku: 2 x Dymond ZC 2200mAh von Staufenbiel
Empfängerakkuweiche: Powerbox Evolution 40/16
Akku: 12S (verschiedene, i.d.R 5000mAh)
Motor: Dymond GTX-6374
SPS: Emcotec Safety Powerswitch
Luftschraube: Metts Holz 22"x10"
Servos: 4 x Futaba S9202
Servos: 2x Futaba S3150
Regler:  DYMOND Smart 100 HV 

Die Maschine dürfte knappe 7-8 kg wiegen.
Der Standschub beträgt über 10kg mit einer Leistung von knappen 5KW.
Die Maschine ist, obwohl sie auch Kunstflug (Torquen und neg.- wie positiv Figuren sind kein Problem) geeignet ist, primär für F-Schlepp gedacht.


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11. November 2016: Nochmal Michael mit der neuen "Funcup"

Multiplex Funcub XL
170cm Spannweite
Motor: BL4250-400kv
Regler: 70A
Propeller: 15x8"
Empfänger: FrSky X8R 8Kanal mit Telemetrie
Akku: Lipo 6S 5000mah
Servos: 7x Dymond D260MG
Beleuchtung: Multiplex Power Multilight
Fluggewicht: ca. 3500g
Flugzeit: bis zu 25min


Fliegt sich wie der viel berühmte Trainer, ist robust und jederzeit unkritisch zu steuern. Landungen wie Starts gehen einfach von der Hand, durch die Größe jederzeit Fluglagenerkennung.
Schaltbar ist die "Scalebeleuchtung" von Multiplex, das Power Multilight, gehalten. 1)Alles aus, 2)alle Positionslichter und dann 3)zusätzlich die Landelichter.
Entgegen der Bausatzdecals hatte ich vorm Bau schon ein Schema ausgesucht, dass der Do27 im Zebralook der Maschine von Dr. Grzimek. Mal ein ganz anderer "Cub-Look".

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24. Oktober 2016: Michael fliegt seine neue "Trojan" ein

Er schreibt uns dazu:

Wild Technik T-28 Trojan
170cm Spannweite
Rumpf: GFK, Fläche: Holz mit Folie bespannt
Motor: Turnigy SK3 5055-430kv
Regler: YEP 100A Opto
Propeller: 14x10"x3
Empfänger: 2x FrSky X8R 8Kanal (11 belegt) mit Telemetrie
Akku: Lipo 6S 5000mah
Servos: 7x Standard MG Servo, 1x HS81 Größe für das angelenkte Bugrad
Einziehfahrwerk: elektrisch, bis 15kg belastbar
Fluggewicht: ca. 5600g
Flugzeit: bis zu 13min


Im Oktober 2015 als leeres Modell vom Kumpel günstig übernommen und dann aufgebaut. Ursprünglich als Verbrennermodell konzipiert, ging der Akkuwechsel nur über die Demontage der Tragfläche, habe dann die Haube umgebaut und etwas vom Rumpf ausgeschnitten, jetzt geht der Akkuwechsel leicht über die Cockpithaube.
Da die T-28 Trojan als Trainerflugzeug gebaut wurde, fliegt auch das Modell entsprechend gutmütig und relativ einfach.
Als mein erstes Dreibeinfliegerchen hatte ich beim Erstflug etwas Bammel vorm Start und vor allem dann bei der Landung.
Völlig umsonst gewesen meine Bedenken, klappt hervorragend beides :)
Der Bau, bzw Umbau zog sich etwas über ein Jahr hin, Ende gut, fast alles gut. Einiges möchte ich noch im Verlsuf ändern, bzw ergänzen. Ansonsten ein tolles Modell das Dank des dicken Rumpfes ein gutes Bild in der Luft macht.

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28.Mai 2016; Gerd bringt erstmalig seine neue FS 4000VXL mit

Technische Daten zur FS 4000VXL
• Spannweite: 4360 mm
• Flügelprofil: MH 32 mod.
• Flügelfläche: 75,94 qdm
• Flügelstreckung: 25,03
• Rumpflänge: 1690 mm
• Leitwerksprofil: HN 0665S/ 7,95%
• Fluggewicht (meiner): 4500-6000 g (4950 g)
• Flächenbelastung (meiner): 59,25- 79,00 g/qdm (65,2 g/qdm)
• Funktionen: 2 x QR, 4 x WK, 2 x V.-Ltw., Motor

Techn. Ausrüstung
• Motor / Getriebe / Prop: Tenshock 2240/9T / Plettenberg 5:1 / VK 17,5x12,3 (V04)
• Regler / BEC: Jeti Mezon 120 / 10A BEC (5,8V)
• Akku: SLS-APL 6s-3000 mAh/45C V2
• RX: Jeti REX 12
• Servo-Rumpf/-Flügel: 2 x DES 587 BB MG / 6 x DES 658 BB MG
• Telemetrie: Mezon120 / SM-GPS-Logger II mit TEK-Düse
• Schwerpunkt: 90-91 mm
• Ruderwege: siehe neueste Anleitung zum FS 4000VXL (08.05.2016)
• Flugphasen: Speed / Normal / Thermik


Bezug: http://www.sport-klemm.de

Ausführlicher Bau- und Testbericht unter: www.elektromodellflug.de

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21. Januar 2016: Thomas fliegt seine "Hughes 500 E" ein...

Technische Daten:

Mechanik - T-Rex 600
Servos Taumelscheibe - 3x Savöx SC-1258 TG
Servo Heckrotor - 1x Savöx SH-1290 MG
FBL-System - Beast X
Motor - SCORPION HKIII-4025-1100KV
Regler - YGE 120 LVK
Motorritzel - 14 Zähne
Hauptzahnrad - 170 Zähne
Übersetzung - 12,41 : 1
Empfänger - Futaba R7008 SB
Zusatzgewicht zum Erreichen des korrekten Schwerpunktes - ca. 150 - 200g
Rotorblätter - SAB Blades 600mm (Vollsymetrisch)
Lipo´s - 6S 5000mAh
Pufferakku für Stromversorgung Empfänger - 4x ENELOOP Zellen (1900mAh)
Gesamtgewicht - 4800g